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Sonntag, 31. Juli 2011

Dunkel

Gestern Abend stand ich auf unserem Balkönchen. Frische Luft schnappen und beobachten, wie das große Kind Skateboard trainiert. Aus heiterem Himmel wurde es dunkel. Ich blickte nach oben und sah eine große schwarze Wolke. Und mittendrin ein Heißluftballon. Keine zwei Minuten später war er verschwunden – eingesogen vom dunklen Ungetüm. Ein bisschen unbehaglich war mir dabei. Was, wenn der Ballon in ein Gewitter gerät? Es blieb glücklicherweise ruhig. Kein Regen, kein Blitz, kein Donner.



Samstag, 30. Juli 2011

Blick zurück

Nette Idee, dieser kleine Wochenrückblick in kurzen Worten.
Gesehen beim Fräulein Text.
Bruchstücke (m)einer Woche.

Gesehen Vicky Cristina Barcelona
Gehört  Primitive von Roísín Murphy (seit langem und immer wieder)
Gelesen The Weekender, Ausgabe Nr. 1, wegen Sarah (Empfehlung ebenfalls vom Fräulein Text)
Getan Eine neue Sprühtechnik ausprobiert
Gegessen Wassereis, wie in alten Tagen
Getrunken viel Hagebutten-Tee (der von Messmer schmeckt am besten)
Gefreut über meine neue Vespa, die mich geschmeidig durch die Straßen trägt
Geärgert über die Grippe, die mich plötzlich erwischt hat
Gelacht Neulich beim Kinderarzt trafen wir Shakira. Ein Mädchen, tatsächlich benannt nach dem gleichnamigen Popstar! Autsch.
Geplant Herbst-Reise nach Venedig zur Biennale (ich hoffe, sie wird wahr!)
Gewünscht einen SMEG-Kühlschrank, unserer ist inzwischen viel zu klein
Gekauft einen Print von Sarah Illenberger
Geklickt Closet Visit


Wochenrückblick nach einer Idee von Fräulein Julia.


Grüße aus dem Wohnzimmer...





Freitag, 29. Juli 2011

Hauchfeines Portrait

Von Portraits werde ich nie genug bekommen. Ich bin immer auf der Suche nach schönen. Neulich auf Ebay habe ich wieder eines entdeckt und überlege, soll ich, soll ich nicht... andererseits geht mir langsam aber sicher der Platz aus. Deshalb halte ich zwar an meiner Leidenschaft fest, gehe aber selbst in Produktion und hoffe, andere für meine Portraits begeistern zu können. Ich in letzter Zeit einige Gesichter gemalt, z.B. mit Beize auf Holz oder mit Aquarellfarbe auf Papier und ich durfte ein Brautpaar als Auftragsarbeit malen. Heute und hier zeige ich eine ganz neue Art eines Portraits, das ich für meinen Shop produziert habe: ein Gesicht aus hauchfeinem Draht. Nur einen halben Millimeter misst der Durchmesser des Drahtes, aus dem das Portrait gewirkt ist. Im Grafischen nennt man dünne Striche Haarlinien, das trifft es auch hier ganz gut. Um dem Gesicht einen gebührenden „Rahmen“ zu geben, ist es auf einem weiß lackierten Buchenholzsockel befestigt. Der Draht ist Pink eingefärbt. Am liebsten würde ich es selbst behalten. Aber das geht nicht. Ihr wisst, warum...



Mittwoch, 27. Juli 2011

Spülfreu(n)de

Abwaschen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und ein Glück schluckt heutzutage ja die Spülmaschine einen sehr großen Teil des Geschirrs. Nur ab und an muss man das Geschirrtuch eben doch schwingen und dann soll es Spaß machen, wenigstens für die Augen. Es gibt inzwischen viele hübsche Geschirrtücher, die einem die Arbeit versüßen. Das Geschirrtuch ist quasi das Kissen der Küche. Das ist gar nicht so übertrieben – in einem Magazin habe ich ein Geschirrtuch entdeckt, das per Klemmbügel an der Wand hing. Als Deko! Zugegeben, das hatte was. Vielleicht sollte ich auch mal... Heute also ein paar unserer „Küchenkissen“. Es sind Geschenke, Selbstkäufe, Etsyfunde, Ebay-Schnäppchen und Selbermacher. Und weil’s so schön ist, gleich noch ein paar Stücke, die ich im Netz aufgespürt habe. Vielleicht seid ihr ja gerade auf der Suche nach Küchenschmuck?

Meine kleine private Sammlung, von oben nach unten
– Ein Andenken aus Garmisch mit tanzenden Paar
– Grubentuch
– Buntes Pixeltuch von Zara Home
– Handbedrucktes Tuch über Etsy
– Flohmarktfund
– Pünktchtuch von Conran für Tchibo
– Geschenk vom Bruderherz

Einige meiner Favoriten; aus dem Netz gefischt...
von links nach rechts, von oben nach unten:
– Copenhagen über Scandinavian Designcenter
– Gemüse über Scandinavian Designcenter
– Typo über Etsy
– Dala-Pferd über Scandinavian Designcenter

Blau wie das Meer, über Etsy
Zitrone mit spaßigem Spruch über Etsy
Kauziges über Etsy
Weißes auf Blau über Etsy

Dienstag, 26. Juli 2011

Viel Schwarz-Weißes und ein bisschen Buntes

Schwarz + Weiß = Toll! Ich habe zwei neue Lieblingsfarben. Vor allem in Kombination sind die beiden Gegensätze eine Augenweide. Obwohl (oder gerade deshalb?) ich mir hin und wieder sagen lassen muss, unsere Wohnung sei „so schön bunt“. Immer mal wieder, in kleinen Dosen, kam neues Schwarzes und Weißes dazu. Als da wären der selbst genähte Kissenbezug aus einem Vintage-Laken, das Kopftuch, das finnische Sofa-Accessoire oder meine Geburtstagspräsente im April. Der Schwarz-Weiß-Virus ist auch auf meine Arbeit für das Textildesign der Kissen übergegangen. Grafisch, schlicht und einfach wie immer – aber neuerdings eben in Schwarz und Weiß. Seid ihr auch schon angesteckt? Etwas Farbiges darf trotzdem nicht fehlen. Ich muss ja meinem bunten Ruf gerecht werden. Schaut mal rein. Ich würd’ mich freuen.





Montag, 25. Juli 2011

Zu Gast bei... Katrin

Katrin, 35, lebt mit ihrer vierköpfigen Familie in einer Wohnung auf einem ehemaligen Bauernhof. Sie selbst beschreibt ihren Wohnstil so: „Ein bisschen skandinavisch einfach und durch die vielen kleinen Dinge, die sich in unserem Leben so angesammelt haben, wohnlich und für uns besonders.“

Ich habe Katrin über ihren Blog lingonsmak kennengelernt, bei dem mir als erstes die schönen Fotos aufgefallen sind und gleich im Anschluss die netten Texte. Außerdem war ich bereits Kundin ihres feinen Onlineshops lilla Lingon, in dem man hübsche Wunderdinge für kleine (und große) Menschen entdecken kann – ein Klick lohnt sich! Ich freue mich, dass wir heute bei Katrin zu Gast sind und sie uns einen kleinen Einblick in ihre vier wundervollen Wände schenkt.



























Dein Lieblingsort?
Die Küche – wie sicher für viele Menschen. Dabei ist unsere Küche sehr, sehr klein, aber es kann dennoch vorkommen, dass wir uns alle vier dort aufhalten, während das große Wohnzimmer leer ist. Ich liebe das Kochen und Backen und damit sind auch viele Dinge in der Küche meine Lieblingsgegenstände.

Deine Lieblingsfarbe?
Blau. Immer schon gewesen, es wechselt vielleicht nur in den Schattierungen! War es früher eher das ganz dunkle Blau, ist es heute eher ein helles Blaugrau... aber das dunkle auch immer noch, am liebsten in Streifen. Ich mag es auch kombiniert mit leuchtendem Gelb oder ein wenig Rot...

Dein Lieblingsmaterial?
Schwierige Frage, es kommt ja sehr auf die Verwendung an... grundsätzlich und beruflich am liebsten Papier, glattes weißes oder schön gemustertes. Filz mag ich auch, aber da auch eher den echten Naturfilz oder dicken Industriefilz. Leinen und dicken Wollstoff oder feste Baumwolle mag ich auch. Weniger das Seidige oder Spitze. Da das Drucken gerade noch ein Thema bei mir ist, stehen auch Stempelgummi, Linol und alles aus diesem Bereich hoch im Kurs.

Dein Lieblingskünstler/Designer?
Puh, ebenfalls schwierig. Es gibt immer wieder einzelne Bilder, die mich ansprechen – oft welche, die in eine graphische Richtung gehen – aber selten das gesamte Repertoire. Müsste ich zwei rausgreifen, würde ich Robert Rauschenberg und Gerhard Richter nennen... bei den Designern, tja, da bin ich absolut nicht so versiert, wie viele andere hier. Ich glaube, das einzige „namhafte“ Stück in dieser Wohnung ist mein Arbeitsstuhl von Egon Eiermann. DEN liebe ich dafür aber umso mehr, weil er schlicht ausschaut und man doch großartig darauf sitzt, stundenlang...

Dein Lieblingsmöbelstück?
Neben dem genannten Stuhl gäbe es vielleicht noch zwei... das eine ist eine schlichte Kommode (nicht die abgebildete) von Habitat, die mich nun mehr als mein halbes Leben begleitet. Es ist das erste Möbelstück, das ich wirklich selbst ausgesucht und für mein damaliges „Kinderzimmer“ gekauft habe – und nun steht sie im Zimmer des Großen. Und in jedem Fall unser kleiner Küchentisch! Den hat eine Düsseldorfer Designerin aus Gerüstbohlen gemacht und ich mag ihn sehr, mit seiner groben, geweißten Struktur (Hintergrund vieler meiner Fotos!). Inzwischen hat sie auch zwei kleine Wohnzimmertische für uns gefertigt (die ihre grobe Struktur nun dank täglicher Legostein-Draufhämmer-Behandlung erhalten).

Deine nächste geplante Wohn-Anschaffung?
Am liebsten ein neues Sideboard oder stattdessen vielleicht ein Regal/Schrank/Kommode-irgendwas-in-der-Richtung wäre schön. Das jetzige ist noch eins unserer erste-gemeinsame-Wohnung-Stücke von Ikea und könnte mal langsam gegen etwas mit mehr Leben eingetauscht werden...

Deine Lieblingsshops?
Möbel? Hm, das ist eher so sehen-gefallen-kaufen... der genannte Küchentisch ist von 61°... gerne schaue ich auch bei replicata, auch wenn ich leider keine Altbau-Jugendstil-Wohnung habe und die Sachen auch nicht günstig sind. Die schönsten Sachen hab’ ich in Schweden in einer Trödelscheune gesehen, da hätte ich den ganzen Laden leerkaufen können ... und hab’ am Ende nur einen Topf mitgenommen, weil im Auto einfach kein Platz für eine Küchenbank war.

Lieben Dank an Katrin für die Fotos und das kleine Interview!

Sonntag, 24. Juli 2011

Sonntassüß am Mittwoch: Zwetschgendatschi

Diese Woche wurde das Sonntagssüß auf den Mittwoch vorgezogen. Lang ersehnter Besuch aus Italien stand vor der Tür. Ich hatte einen Zwetschgendatschi vorbereitet (den wir traditionell eigentlich immer in unserem Bayern-Urlaub backen) ...mit einem etwas abgeänderten Rezept: statt Hefeteig Rührteig.  Ruckizucki fertig und sehr delikat. Es war ein leider viel zu seltener und kurzer Moment, wir schwelgten in alten Zeiten und guckten in die nahe Zukunft, was da Schönes kommt. Auguri, bella Anna!
(Rezept wie immer unter den Bildern.)



Mein Jahrgang.




















































































Zutaten für ein Blech: 

ca. 1,5 kg Zwetschgen
500 g Mehl
250 g Zucker
etwas braunen Zucker
Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
250 g Butter
4 Eier
125 ml Milch
evtl. Schlagsahne
Backpapier


Ofen vorheizen auf 180-200 °C. Die Zwetschgen waschen, entkernen, halbieren und die Hälften nochmals in der Mitte längs einschneiden. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier mit der Rührmaschine vermengen (die Zutaten sollten Raumtemperatur haben, damit sie sich schön verbinden). Mehl mit dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch zur Zucker-Eiermasse geben. Das Ganze etwa 5 Minuten rühren. DenTeig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Die Zwetschgen dicht und schuppenförmig darauflegen und mit etwas Zucker bestreuen. Den Kuchen ca. 30 Minuten backen. Vor dem Servieren den Kuchen mit braunem Zucker bestreuen. Ein Klecks Schlagsahne macht das i-Tüpfelchen.



Freitag, 22. Juli 2011

Mein Glücksbringer

Seit längerer Zeit verfolge ich Veronika’s Blog Cherry Blossom World. Immer so tolle Bilder, so viel Inspiration. Neuerdings hat die Kreative aus Oslo einen kleinen Shop, in dem sie Schmuck-Glücksbringer verkauft. Da ich schlichtes Filigranes liebe, musste ich zugreifen. Nach 13 Tagen ungeduldigem Wartens ist es seit gestern nun da: mein Armband in Olive. (Auch zu haben in Dunkelgrau, Hellgrau, Rosa und Honig.) Ich mag besonders gerne die kleinen eckigen Perlen und den sehr dünnen Faden – es trägt sich federleicht. Glück auf!


Donnerstag, 21. Juli 2011

Roboti tickt noch ganz richtig

Darf ich vorstellen: Roboti II, stets zu Diensten in der Küche. Eigentlich Robob, aber Roboti ist ein viel schönerer Name (Grüße an Steph!). Als ich kürzlich das Blitzbrot  gebacken habe, hätte ich Roboti gerne an meiner Seite gewusst. Unser alter Timer hatte nämlich den Geist aufgegeben und so musste mich mein Guten-Morgen-Wecker erinnern, wann das Brot aus dem Rohr muss. Diese Woche endlich kam Ersatz. Gefunden habe ich Roboti hier. Da gibt’s noch viele weitere schöne seiner Art. Ich komm’ bestimmt zurück. Spätestens kurz vor Weihnachten. Und ja, Roboti ist inzwischen an einen anderen Ort gepilgert. Ihr könnt euch denken, wohin... Es ist fraglich, ob er je den Weg zurück in die Küche finden wird. Ich hätte es wissen müssen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Cubic Cube – oder die wiedergefundene Julia

Der bunte Print, der gestern bei uns eingezogen ist, hat eine witzige Geschichte. Dinge, die eine Geschichte haben, sind immer etwas Besonderes. Diese Geschichte geht so: Ich hatte vor kurzem das Vergnügen auf snygg einen Gast-Beitrag über meine Heimatstadt zu verfassen. Daraufhin bekam ich einen Kommentar, der lautete: „Hab’ Deinen Blog über snygg gefunden. Lustigerweise heiße ich auch Julia und komme aus der Gegend von Karlsruhe. Wusste gar nicht, wie schön’s da eigentlich ist... vielen Dank! Viele Grüße aus Amsterdam, Julia“ Von diesem Kommentar habe ich meinem Mann berichtet. (Fragt mich nicht, weshalb; es war irgendwie Intuition.) Und dann meinte er: „Ich kannte mal eine Julia, die kam aus unserer Gegend. Und sie wollte Grafik studieren und danach direkt nach Holland. So viele Julias aus unserer Nähe, die nach Holland wollten, gibt’s sicher nicht. Das ist sie vielleicht.“ Also einfach eine Mail geschickt und gefragt, ob sie die Julia ist? Das Erstaunen war groß, damit hatte Julia nicht gerechnet: „Jetzt wird es aber unheimlich“ – ja, sie ist die – „aber wer seid ihr?“ Ich konnte sie aufklären ;-) Lange Rede kurzer Sinn: Nach über 20 Jahren haben sich zwei, die sich aus Jugendtagen kennen und den Kontakt verloren hatten, wieder getroffen (zumindest virtuell). Und ich war der Vermittler sozusagen. Die Welt ist doch klein. 


Was ich während meiner Recherche auch noch herausgefunden habe: Julia hat einen ganz tollen Blog namens rock that horse, den ihr euch unbedingt mal anschauen müsst. Ihre grafischen Arbeiten sind wundervoll. Da musste ich gleich zugreifen – auch als Erinnerung an die schöne Geschichte. Die Prints gibt es hier.


P.S. philuko ist ein Bastelwunder! Aktuell auf dieser Seite zu sehen. Dankeschön für den netten Text, Lena.



Dienstag, 19. Juli 2011

Frisk Fisk – Schwedisches für den Balkon

Im Sozialkaufhaus findet man ab und an tolle Dinge für die Wohnung. Man muss allerdings schon ziemlich genau hinsehen, weil es leider sehr viel mehr Ramsch und Kitsch als wirklich Schönes gibt. Ich habe da mit der Zeit einen gewissen „Tunnelblick“ entwickelt – in all dem Kram das Besondere entdecken. Bei meinem letzten Streifzug stach dieser hübsche Übertropf aus Schweden aus dem Regal hervor. Inmitten einer Heerschar gewöhnlicher Übertöpfe fand ich den einen. Für ein paar Zerquetschte ein Schmuckstück von Anita Nylund als i-Tüpfelchen für unser Balkönchen – das passiert auch mir nicht alle Tage. So fühlt sich Vintage-Glück an – vor allem, wenn ich sehe, welche Preise diese Sachen bei Ebay erzielen (aber darum geht es mir ja gar nicht). Jedes Mal, wenn ich den stolzen Angler erblicke, kommt mir ein Lächeln ins Gesicht. Was war euer letzter Fang?




Montag, 18. Juli 2011

Pünktchen Pünktchen Pünktchen

Das Pünktchen-Muster erfreut sich großer Beliebheit. Was mich wiederum erfreut. Danke für eure netten Rückmeldungen an dieser Stelle – das bedeutet mir sehr viel. Da ich Österreich und Bayern sehr mag und die Farben passten, habe ich die blau-gepunkteten Teller und Tassen „Bavaria“ und die roten „Austria“ getauft. Wer eine Lieblingszahl oder einen Lieblingsbuchstaben hat, kann sich sein Wunschmotiv in Pünktchen auf einen Kaffeebecher malen lassen. Hier. Neuderdings ist das „Bavaria“-Muster nicht nur auf Porzellan, sondern auch auf Stoff zu haben – nämlich in Kissenform. Was für Muster mögt ihr?



Närrische Zeit

Mit der närrischen Zeit habe ich es ja nicht so. Ist auch ein Glück noch ein bisschen hin... Heute ist die Rede von einer anderen Narrenzeit: Till Eulenspiegel feiert dieses Jahr 500. Geburtstag. Durch den regelmäßig zugestellten Philatelie-Prospekt bin ich auf dieses Narren-Jubiläum aufmerksam geworden. Briefe bekommen ist ja eines meiner Hobbies, wie ihr seit meinem Freundschaftsbuchbeitrag wisst... Briefe schreiben aber genauso. Und da ich neuerdings noch mehr Post als gewöhnlich versenden muss, schaue ich mich immer nach besonderen Marken um. Der Empfänger soll schon vom Umschlag nett begrüßt werden. Als ich die Marke sah, musste ich sie haben. Die sehr humorvolle Illustration ist genau nach meinem Geschmack. Und euch will ich sie natürlich nicht vorenthalten. Ist die nicht toll?




Sonntag, 17. Juli 2011

Sonntagssüß

Der Juli scheint der Fest-Monat schlechthin zu sein. Überall Feiern. Wasserfest, Musizierstunden, Sommerfest im Kindergarten, Sommerfest in der Schule, gefühlte 387 Geburtstage... und so geht das den ganzen Monat durch. Gestern stand Süßes fürs Sommerfest im Kindergarten auf dem Plan. Der Marmorkuchen wurde vormittags gebacken. Dumm nur, dass das Fest erst am späten Nachmittag angesetzt war. Das ungeduldige Warten und der Hunger wuchsen ins Unermessliche. Der süßliche Duft in der ganzen Wohnung tat sein Übriges. Und so musste ich schnell nochmals den Rührer schwingen und Marmor-Muffins „nur für uns“ backen. Die Mini-Marmorküchlein waren in Windeseile fertig und es blieben sogar ein paar fürs Sonntagssüß übrig. Rezept für die Muffins wie immer unter den Bildern. Noch mehr Süßes heute bei mat & mi.




















































































Marmor-Muffins


Für 12 Stück:
1 Muffinblech und 12 Papier-Förmchen
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Ei
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
8 EL Sonnenblumenöl
150 g Buttermilch (oder Joghurt, oder Milch, oder saure Sahne)
etwas Kabapulver
etwas Milch


Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Förmchen in das Muffinblech einsetzen. 
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. 
Das Ei in einer Rührschüssel verquirlen. Dann Zucker, Vanillezucker, Öl 
und Buttermilch (wahlweise Joghurt oder saure Sahne oder Milch) untermischen, 
alles gut verrühren. Mehl nach und nach untermischen.
Zwei Drittel des Teiges auf die Muffinförmchen verteilen. 
Das übrige Drittel Teil mit ein paar Löffeln Kabapulver und etwas Milch verrühren. 
In die Förmchen geben und mit einer Gabel kurz umrühren.
Blech in den Backofen geben und 20-25 Minuten backen.

Freitag, 15. Juli 2011

Kam ein Vogel geflogen...

Vogel musste eine Ehrenrunde drehen, ehe er sein hiesiges Nest beziehen konnte. Das kam so: Auf Ricarda’s Blog entdeckte ich Eva’s und Brigitte’s Shop namens jumble. Ricarda hatte ein paar Schönheiten aus dem jumble-Sortiment gezeigt und der Vogel flüsterte mir zu, er wolle zu uns. So sollte es geschehen. Als Vogel kurz darauf auf der Reise war, machte er plötzlich kehrt. Der Postbote war offensichtlich des Lesens nicht mächtig und vermerkte auf dem Päckchen, dass „der Empfänger unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden konnte“. (Die Adresse war 100% korrekt) Nach kurzem Zwischenstopp in Bayern wurde ein neuer Versuch gestartet. Jetzt klappte der Landeanflug und so wohnt Vogel seit kurzem im Badischen. Er sitzt mal hier mal da. Und flattert in der Gegend herum, bis er sein endgültiges Plätzchen gefunden hat. Oder auch nicht...

PS. Wer im Besitz eines Stückes von jumble ist, möge es in seiner neuen Umgebung fotografieren und das Bild an Eva und Brigitte schicken (E-Mail-Adresse hier). Ganz aktuell wird nämlich ein Blog unter der Überschrift „jumble bei Anderen“ eingerichtet, auf dem sich in Zukunft Kundenfotos versammeln werden. Vogel ist auch dabei.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Blitz-Brot

Gestern stand Ausmisten auf dem Plan. Wie sich das anhört, aber der Begriff passt: es sammelt sich im Lauf der Zeit viel „Mist“ an, den man eigentlich nicht braucht und der nur unnötig Platz verschlingt. Stauraum ist bei uns sowieso Mangelware. Es ist ziemlich befreiend, sich von altem Ballast zu trennen. Schöner Nebeneffekt: Es finden sich vermisste Gegenstände wieder. Wie zum Beispiel das Buch mit dem Rezept vom Blitzbrot. Das musste nach langer Blitzbrot-Abstinenz natürlich sofort wieder gebacken werden. Meine Erinnerung hat mich nicht getäuscht. Dieses schnelle Brot schmeckt köstlich (Rezept unter den Bildern) – und es macht seinem Namen alle Ehre. Ist schon was Feines, sein eigenes Brot zu backen.













































Blitzbrot-Rezept
aus „Mahlzeit, Kinder!“ – Ernährungstipps für eilige Eltern
mit Illustrationen von Wolf Erlbruch
Beltz


400 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
100 g Buchweizenmehl (oder auch Weizen)
80 g Leinsamen
80 g Sesam
80 g Sonnenblumenkerne
1/2 l lauwarmes Wasser
40 g Hefe
2 TL Salz
2 EL Obstessig
1 EL Öl für die Backform


Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen und mit den übrigen Zutaten kräftig verkneten. Eine Kastenform fetten und nach Belieben mit Sesam, Leinsamen oder Haferflocken bestreuen. Den Teig hinein füllen und in den kalten Backofen schieben. Bei 200 °C etwa eine Stunde backen.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Gelb

Gelb ist eine recht vernachlässigte Farbe in unserer Wohnung. Leider. Es gibt einen Stuhl, eine überdimensionale Wäscheklammer und eine Tasse in gelb, das war es dann aber auch schon. Die meisten Möbel sind Rot, Blau oder Schwarz. Dabei ist Gelb so toll (so überzeugt von dieser Farbe war ich nicht mein ganzes Leben. Ich erinnere mich, dass mein Bruder früher immer in Freundebücher bei Lieblingsfarbe „Gelb“ eingetragen hat und ich habe nur den Kopf geschüttelt). Gerade jetzt im Sommer, wo sich alles draußen im Schein des Feuerballs abspielt.  Warum nicht auch drinnen die Sonne scheinen lassen? (Ganz zu schweigen vom Winter, wo gleißendes Sonnenlicht Mangelware ist). In Zukunft werde ich öfter mal daran denken, dass ich zu Gelb greife, wenn ich etwas für die Wohnung aussuche. Die gelben Lilien läuten quasi die neue Gelb-Ära im Hause philuko ein. Mal sehen, ob ich meinem Vorsatz treu bleibe. Welche Farbe gibt’s bei euch (noch) nicht und ihr fragt euch, warum eigentlich nicht? Oder seid ihr wunschlos glücklich?



Temporäres Gelb, Vase vom Sozialkaufhaus, Kissen gestern genäht

Alte Wäscheklammer, über Impressionen

Pantone-Tasse, Geschenk vom Bruderherz